Yogatipps für Anfänger/-innen

Aller Anfang ist schwer und gerade bei Sport scheint das Ziel oft unerreichbar. Genau deshalb dachte ich mir, ich schreibe euch heute ein paar Tipps und Trick zusammen, wie ihr Motivation und Inspiration finden könnt um selbst mit Yoga zu starten. Denn seien wir uns mal ehrlich: jeder Anfang ist schwer. Und um besser zu werden, hilft in den meisten Fällen einfach nur: beginnen und üben.

Kann jeder Yoga machen?

Ja, jeder kann Yoga praktizieren. Es gibt hier das legendäre Zitat des Yogalehrers T.K.S. Krichnamacharys: „Jeder kann Yoga üben, der atmen kann.“

Wie dieses Zitat so schön beschreibt, ist es egal wie jung oder alt, beweglich oder unbeweglich oder wie dünn oder dick jemand ist. Auch wenn uns leider durch viele Yogabilder im Internet vorgezeigt wird, wie Yoga angeblich ausschauen soll, ist genau das NICHT Yoga.

Yoga ist sehr anpassungsfähig und kann auf die individuellen Bedürfnisse eines Menschen zugeschnitten werden. Ich merke selber wie häufig ich zwischen verschiedenen Elementen wechsle. Manchmal brauche ich eine kraftvolle Einheit nach der ich total ausgepowert bin und dann besteht meine Praxis aus 4-5 ruhigen Asanas und ich konzentriere mich viel mehr auf den Atem.

Yoga ist immer das was du daraus machst und was du gerade brauchst, deshalb lass dich nicht einschüchtern oder entmutigen weil dir von Außen ein teilweises falsches Bild vermittelt wird.

Wie und wo fange ich am besten an?

Fangen wir mit dem wie an. Wie bereits erwähnt: am besten einfach loslegen! Der erste Schritt ist immer der härteste und kostet die meiste Überwindung. Doch niemand ist von Anfang an perfekt und jeder fängt irgendwann an. Wie in jedem Sport kommt die Kraft und Beweglichkeit mit der Zeit und mit üben wirst du schnell erste Erfolge sehen.

Nun kommen wir zum Wo. Als absoluter Anfänger/-in würde ich dir auf jeden Fall empfehlen in ein Yogastudio zu gehen. Es gibt hier ganz viele Anfängerkurse und es ist total wichtig, dass man sich nicht von Anfang an Übungen falsch einlernt.

Danach sind Yogavideos auf Youtube oder andere Plattformen super, um auch daheim aktiv zu sein. Ich selbst übe auch sehr gerne mit Videos, jedoch ersetzen sie keine echte Yogastunde. Es ist was ganz anderes wenn man in der Gruppe praktiziert und von einem Yogalehrer korrigiert und eingerichtet wird. Gleichzeitig steigert es, zumindest bei mir, auch die Motivation und ich lasse mich von der Energie der anderen mitziehen, fordere mich selber mehr heraus und gehe auch eher an meine Grenzen.

Welche Youtube Kanäle kann ich empfehlen?

Ich mache sehr gerne die Yogavideos von Mady Morrison. Ich mag ihre Art zu unterrichten und finde, sie versprüht eine ganz wunderbar Energie und Lebensfreude. Außerdem praktiziere ich mit gerne mit Adriene Mishler (Englisch). Sie hat schon so viele Videos veröffentlicht und zu (fast) jeder Lebenssituation ein passendes Video.

Welche Yogastudios kann ich empfehlen?

Seit ich in Wien wohne, habe ich schon einige Yogastudios ausprobiert und das Angebot ist riesig. Generell finde ich, kann man gar nicht so nach dem Studio gehen sondern viel mehr nach den Lehrern/-innen die oft in mehreren Studios unterrichten. Was ich auf jeden Fall jedem empfehlen kann ist, sich durch die vielen Probemonate zu testen. Die meisten Studios bieten einen Monat um die Hälfte des normal Preises an und so hat man eine tolle Möglichkeit, das Yogastudio auf Herz und Nieren zu prüfen.

Bleib auf deiner Matte!

Soll heißen: vergleiche dich nicht mit anderen! Wir tendieren so oft dazu uns mit der Nachbarin, der Freundin oder einer Arbeitskollegin zu vergleichen. Doch gerade beim Yoga ist es so wichtig beim eigenen Körper und den eigenen Gedanken zu bleiben.

Wir kennen weder die Geschichten, noch die Körper und Verletzungen der Anderen. Vielleicht fühlt sich dein Mattennachbar heute nicht so kraftvoll und macht bei manchen Übungen nicht mit. Oder manche Asanas sind nicht möglich weil der Oberkörper kürzer oder länger ist und die Proportionen des Körper einfach nicht dafür geschaffen sind. Vielleicht braucht jemand keine Blöcke, verwendet dafür aber gerne Yogagurte.

Was ganz wichtig ist, ist zu akzeptieren, dass nicht jeder Körper jede Asana ausführen kann und muss. Das anzunehmen und wirklich zu akzeptieren ist etwas das uns Yoga lehrt.

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