Warum Yoga auf Bali ein ganz besonderes Erlebnis ist

Mehr als drei Monate ist es her seit ich das erste Mal eine Yogastunde in Bali besuchte. Ich kann mich immer noch genau an die Vorfreude, Aufregung und das kleine bisschen Anspannung erinnern als wäre es gestern gewesen.

Während der ganzen Weltreise fiel es mir extrem schwer eine regelmäßige Yogapraxis aufzubauen. Die fehlenden Tagesabläufe und Routinen, der ständige Wechsel von Unterkünften und der Platzmangel dort, machten es mir wirklich schwer Yoga zu praktizieren.

Genau deshalb setzte ich mir als Ziel, auf Bali so viel Yoga wie möglich zu praktizieren. Was nicht nur im Hinblick auf meine Yogalehrerausbildung wichtig war sondern auch um mehr Ruhe und Ausgeglichenheit in meinen Alltag zu bringen.

Warum Yoga gerade auf Bali

Yoga kommt ursprünglich aus Indien und hat eigentlich überhaupt keinen Bezug zu Bali. Wie Yoga nach Bali gekommen ist, kann man nicht wirklich sagen. Bali gilt als Insel der Götter und im Landesinneren liegt das spirituelle Zentrum der Insel: Ubud. Hier haben sich viele Hippies, Aussteiger, Künstler und Heiler angesiedelt und vermutlich ist auch auf diese Weise Yoga nach Bali gekommen.

Mittlerweile kann man sich Bali ohne Yoga gar nicht mehr vorstellen. Und ich könnte mir ebenfalls keinen besseren Platz vorstellen um ganz in die Welt des Yoga einzutauchen.

Die Yogastudios auf Bali

Auf Bali gibt es einen unglaubliche Vielzahl von Yogastudios. In den meisten werden viele unterschiedliche Stilrichtungen angeboten und man hat die Möglichkeit unterschiedliche Yogaarten auszuprobieren. Meine Lieblingsarten sind aber immer noch Hatha, Yin und Vinyasa Flow. Diese werden auch in den meisten Studios angeboten

Da es für mich der erste Besuch auf Bali war, erkundigte ich mich im Vorfeld über die verschiedenen Yogastudios. In Canggu gelten das Samadi und The Practice als beliebteste Studios und so wählte ich eine Unterkunft in Gehweite von Samadi. Das wohl berühmteste Yogastudio befindet sich aber in Ubud, das Yogabarn. Hier gibt es eigentlich Rund um die Uhr Yoga, Meditationstunden oder auch Workshops. Im Yogabarn unterrichten auch Yoga Ikonen wie Mark Whitwell.

Ein kleines Paradies in der hektischen Welt von Bali

Die Yogastudios sind eine wahre Oase an Ruhe und Entspannung. Gerade beim Yogabarn hatte ich das Gefühl in eine komplett andere Welt einzutauchen. Man geht einen kleinen Weg entlang und tauscht den Straßenlärm gegen die Geräusche von tropischen Vögeln.

Die Studios sind einfach perfekt abgestimmt. Dekoration, Architektur und Einrichtung machen die Atmosphäre perfekt. Gerade beim Yoga Barn ist es einfach wunderbar wie ein kleiner, unscheinbarer Weg direkt zum eigentlichen Yogastudio führt und nochmal einlädt innezuhalten und zu genießen.

Die größte Belohnung nach einer anstrengenden Stunde ist eine frische Kokosnuss, die in den kleinen hübschen Cafés direkt beim Studio angeboten werden. Außerdem kann man sich dort mit Kleinigkeiten stärken oder ein ausgiebiges Mittag- oder Abendessen genießen.

Yoga in Bali kann man sicher nicht mit dem Besuch einer Yogastunde bei uns in Österreich vergleichen. Das tropische Flair und die perfekten Studios fühlen sich wie ein kleiner Kurzurlaub an und machen jede Stunde zu einem Erlebnis. Manchmal ist es einfach wichtig über den eigenen Schatten zu springen und trotz anfänglicher Bedenken etwas neues auszuprobieren.

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