Wanderlust 108 – Wien

Wanderlust 108 Festival

Am Sonntag besuchte ich das Wanderlust 108 Festival in Wien. Das Festival verbindet drei Lieblingshobby’s von mir Laufen, Yoga und Meditation und ist ein sogenannter Mindful Triathlon. Nachdem ich gehört habe das Mady Morrison den Yogateil abhält, war ich sofort Feuer und Flamme und wollte unbedingt dabei sein.

Der Tag fing schon früh an – als der Wecker um 5.30 klingelte, wusste ich nicht mehr warum ich mir das ganze antun will. Aber nach einer schnellen Dusche und einem Frühstück gings um 6.30 Uhr mit einer Freundin nach Wien. Die Startnummern abholen ging ganz schnell und kurz darauf machten wir uns schon bereit für den ersten Teil des Triathlons: 5 km Laufen.

Danach folgte eine Pause von mehr als einer Stunde also schlenderten wir über das Gelände und schauten uns die ganzen Stände mit Yogamatten, Kleidung, Schmuck uvm. an. Als sich der Platz vor der Bühne schön langsam fühlte, machten auch wir uns bereit für den zweiten Teil: 75 Minuten Yoga. Die Yogaeinheit war intensiv aber trotzdem entspannend und ich merkte wieder wie gut mir Yoga tut. Außerdem ist Mady eine wirklich tolle Yogalehrerin und hat immer wieder unterschiedliche Varianten der Asanas gezeigt, damit wirklich jeder seinen Rhythmus findet. Jetzt hat mich das Yogafieber aber auf alle Fälle wieder gepackt und ich möchte wieder eine tägliche Yogapraxis in meinem Alltag integrieren. Ich habe mir das zwar schon oft vorgenommen, aber irgendwie kommt mir immer irgendetwas dazwischen. Doch jetzt starte ich einen neuen Versuch und auch wenn es nur 10-15 Minuten sind. Hauptsache Yoga und Entspannung.

Der letzte Teil bestand aus einer Meditation von Sara Ticha. Auch hier wurden wir nicht enttäuscht. Obwohl ich regelmäßig meditiere, ist es mir anfangs sehr schwer gefallen zur Ruhe zu kommen. Die vielen Eindrücke vom Lauf, der Yogaeinheit und des ganzen Wanderlust 108 Festivals beschäftigten mich noch sehr. Doch als ich mich dann wirklich auf die Atmung konzentrierte, kam ich auch innerlich zur Ruhe.

Nach den drei Hauptteilen gab’s dann noch viele Sideevents, die zum Verweilen einluden. Es gab AcroYoga, AIReal Yoga, Ballet Flow, Breakletics, Yogaboard Workshop uvm. Die Sideevents waren also ideal um noch neue oder andere Varianten von Yoga auszuprobieren. Wir entschieden uns für den Ballett Flow, wie der Name schon sagt, eine Kombination aus Ballett und Yoga. Der Flow bestand aus fließenden Bewegungen und wirkte sehr anmutig aber war richtig anspruchsvoll. Schade, dass es diese Art von Yoga bei uns „am Land“ nicht gibt, hier würde ich sicher öfter an einer Stunde teilnehmen.

Es war eine wirklich tolle Veranstaltung und das ideale Sonntagsprogramm. Es herrschte eine total positive Stimmung und Atmosphäre – einfach unbeschreiblich. Zuhause angekommen ging’s noch unter die Dusche und danach nur mehr auf die Couch. Der ganze Tag hat mich doch sehr müde gemacht und so viel Yoga mache ich normalerweise auch nicht. Jedenfalls ein perfekter Sonntag, durch den ich mit viel Ruhe und Kraft in die neue Woche starten konnte. Namasté!

Du magst vielleicht auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.