Veränderungen

Veränderung

Letzte Woche stand bei mir eine große Entscheidung und Veränderung an. Ich habe beschlossen mein Studium abzubrechen und einen neuen Weg einzuschlagen. Bereits seit dem Sommer hatte ich ständig das Gefühl, dass dieses Studium nicht das Richtige für mich ist. Die Entscheidung es wirklich zu beenden fiel mir aber sehr schwer, da ich natürlich schon extrem viel Zeit aufgewendet und viele Prüfungen absolviert habe.

Mir ging es bei den Prüfungen immer sehr gut, da mir das Lernen leicht fällt. Jedoch hatte ich ständig das Gefühl, dass dieser Erfolg mich nicht glücklich macht. Ich konnte mich über die guten Noten nicht freuen, da ich ständig im Kopf hatte, was ich nicht alles machen könnte, wenn ich mich nicht mit dem Studium beschäftigen würde. Seit Weihnachten war es mit dem Lernen ganz schlimm, ich konnte mich nicht mehr richtig konzentrieren und dementsprechend auch die Leistung nicht mehr so bringen, wie sie von mir erwartet wurde bzw. wie ich sie von mir erwarte. Ich bin einfach ein 100% Typ, wenn ich etwas mache, dann will ich mein Bestes geben.

Wie gesagt: in letzter Zeit konnte ich einfach nicht mehr alles geben, weder in meiner Freizeit noch in meiner Arbeit und im Studium. Da stand für mich fest: es ist Zeit etwas zu ändern. Ich überlegte tagelang, wie es weiter gehen sollte, wobei ich glaube innerlich wusste ich bereits welche Änderung notwendig war. Als ich dann am Dienstag Abend den Entschluss fasste, dass es  Zeit ist das Studium abzubrechen und mich wieder um mich selbst zu kümmern und das zu machen wofür mein Herz schlägt, war ich einerseits sehr traurig aber andererseits auch erleichtert. Meine Eltern und Freunde bestärkten mich in diesem Entschluss, da sie genau sahen, wie es mir in letzter Zeit gegangen ist und wie unglücklich ich war.

** JOIN THE 530CLUB: www.530club.de ** Ja, ich verstehe 🙏🏾 Veränderung kann schmerzhaft sein, aber nichts schmerzt mehr, als dort zu bleiben wo man NICHT hingehört! Täglich morgens um 5.30Uhr aufzustehen, während des Winters, während alle anderen noch gemütlich in ihrem Bett schlafen, kann hart sein, wenn man es nicht gewöhnt ist. GANZ besonders, wenn es nichts äußerliches zu holen gibt. Nur eine persönliche innere Entwicklung. "NUR" hahaha "NUR" Merkt ihr was? Die Menschen streben nach Dingen, die sie nicht glücklich machen, nach Dingen, die sie "eigentlich" gar nicht haben wollen. Und warum? Weil sie Leuten gefallen wollen, die sie selbst nicht einmal mögen, um dann mit diesen Menschen Dinge zu tun, die sie selbst nicht einmal tun wollen. Das, genau das ist der Ort an dem unsere Seele sich nicht frei entfalten kann. Denn sie zieht sich zusammen, wie eine Schnecke in ihr Gehäuse, wenn ein anderer sie ungerechter Weise versucht zu quälen. Das ist der Platz, an den wir nicht gehören. Unser inneres warnt uns. Wir brauchen einen Wechsel und zwar einen Wechsel von außen nach innen… Zurück zu uns selbst. Dinge tun für uns selbst. Kämpfen für uns selbst. Aushalten für uns selbst. Lieben und durchhalten für uns selbst. Wir verabschieden uns mit jeder Morgenstunde (dieser neuen Gewohnheit) von unserem alten Ich. Das ist der Moment. Die Gunst der Stunde. Wir lösen uns. Wir entfalten uns. Wir schaffen Raum. Und dieses Mal, MEINEN WIR ES TOT ERNST. Wir entfernen uns von unserem alten, SelbstzerstörungsICH so weit, dass es sich so anfühlt, als würde es sterben. We come 2 kill, Not 2 Play! Wir meinen es ernst. Dieses Leben ist uns zu wertvoll 🙏🏾 Wir kämpfen für uns und halten durch. Das ist unsere Neugeburt. Das Kriechen, wie eine Raupe ist vorbei. Die 5.30Uhr Routine ist unser Kokon. Der Schmetterling wird geboren. In 52 Tagen ist es soweit. Macht euch auf etwas gefasst 💯 Wir gehören nicht auf den Boden. Wir sind geboren, um zu fliegen. Let's Go! Nichts schmerzt mehr als dort zu bleiben, wo man nicht hingehört. Wir kennen unseren Platz #AllTheWayUp Live it up, Thaddaeus #DerCoach #ichbineinlebensathlet #530club #workb4work #love #life #bornready #c2kn2p

A photo posted by Thaddaeus Koroma (@thaddaeuskoroma) on

Am nächsten Morgen fühlte ich mich wieder bedrückt und blieb noch ein bisschen im Bett liegen. Ich ging auf Instagram und der erste Post der mir ins Auge fiel war von Thaddaeus Koroma. Dort stand: „Veränderung kann schmerzhaft sein. Aber nichts schmerzt mehr, als dort zu bleiben, wo man nicht hingehört.“ Als ich diese Zeilen las, wusste ich, ich hatte die richtige Entscheidung getroffen. Die Entscheidung war sehr schmerzhaft, weil ich das wofür ich 1 1/2 Jahre gearbeitet hatte, zurück lassen musste. Aber ebenfalls wusste ich, dass ich etwas neues machen muss um nicht in diesem unglücklichen Zustand festzustecken.

Als ich diesen Entschluss meinen Studienkollegen und Arbeitskollegen mitteilte, erhielt ich so viel positive Energie und Kraft. Es wurde mir wieder bestätigt, dass dies die richtige Entscheidung ist. Ich habe in letzter Zeit viel über mich selbst gelernt und weiß dass unser Herz und unsere Seele genau wissen, wohin wir gehören und wovon wir uns trennen sollten. Ich hoffe euch ein bisschen Inspiration zu geben, Entscheidungen zu treffen die vielleicht nicht leicht sind aber bei denen ihr euch für euch und euer Leben entscheidet und wie bereits gesagt: nichts ist so schmerzhaft wie dort zu bleiben, wo man nicht hingehört.

Du magst vielleicht auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.