Unterwegs in Neuseeland’s Wäldern

Die Wälder Neuseelands wirken auf den ersten Blick wie ganz normale Wälder. So wie ich sie von uns zuhause kenne. Doch bereits wer ein bisschen genauer schaut, erkennt schnell, das sie eigentlich so gar nicht normal sind.

Bereits beim ersten Betreten war ich fasziniert. Der Wald wirkt mystisch, wie aus einer anderen Zeit. Man fühlt sich wie in einem tropischen Regenwald, nur ohne die giftigen Tiere. Alles ist verwachsen und wirkt wild. Es gibt riesige Farne und Bäume und alles ist mit einer dicken Schicht Moos überwachsen. Wenn ein Baum umfällt, dann bleibt er einfach liegen und wird von neuen Gräsern und Wurzeln überwuchert. Es herrscht eine ganz eigenen Stimmung, die schwer zu beschreiben ist.

Nicht nur die Vegetation ist sehr konträr zu unseren österreichischen Wäldern, auch die Geräusche sind ganz anders. Man hört Vogellaute, im Hintergrund einen Wasserfall und das Ächzen der Bäume wenn der Wind durch den Wald weht. Die Temperatur ist kühl und feucht. Man fühlt sich absolut einsam und alleine. Aber nicht so, das man Angst haben muss, denn irgendwie hatte ich das Gefühl: „der Wald gibt mir Sicherheit“.

“For still there are so many things
that I have never seen:
in every wood in every spring
there is a different green.” 

J.R.R. Tolkien, The Fellowship of the Ring

Falls ihr mehr über meine Reise erfahren wollt, schaut gerne am Reiseblog von Thomas und mir vorbei. 

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