Glutenfrei im roten Zentrum

Ich freute mich riesig auf die Zeit im roten Zentrum und doch hatte ich auch etwas Angst, was mich in Sachen glutenfreier Ernährung erwartet. Im Internet fand ich leider auch recht wenige Informationen und so besorgte ich mir sicherheitshalber noch Müsliriegel, Obst, Aufstrich und Brot um mich wenigstens einige Zeit versorgen zu können. Doch meine Sorge war am Ende unbegründet.

Wie im vorigen Artikel schon erwähnt, gibt es in unmittelbarer Nähe zum Uluru nicht viel. Nach dem Flughafen und dem Nationalpark, gibt es nur mehr das Ayers Rock Resort. Doch in diesem Resort befindet sich alles was man braucht.

Ayers Rock Resort

Wir waren mit unserer Unterkunft im Hostel sehr zufrieden. Die Zimmer waren sauber, es gab eine Klimaanlage und die Gemeinschaftsduschen waren auch ok. Das Hostel und der Campingplatz liegen aber auf der anderen Seite des Resorts und um in den Ortskern und zu anderen Restaurants zu kommen, muss man ein Stückchen gehen.

Direkt beim Hostel gibt es eine Bar, eine Küche, eine Grillstation und ein Restaurant. Jeden Abend kann man sich hier sein Barbecue selber machen, das Fleisch wird an einer Theke roh gekauft und muss dann am Grill selber gebraten werden. Dazu gibt es Beilagen und Salat. Da wir in letzter Zeit aber komplett auf Fleisch verzichten kam diese Variante für uns nicht in Frage.

Am ersten Tag gingen wir deshalb ins Geckos Café. Auf der Karte sahen wir das es glutenfreie Nudeln, glutenfreie Pizza und einige andere Speisen glutenfrei gibt. Ich entschied mich deshalb für die Nudeln mit Gemüse und Thomas nahm die Loaded Fries. Die Nudeln waren gut und nach einem anstrengenden Anreise-Tag genau das richtige. Nachdem wir uns den wunderschönen Sonnenuntergang beim Uluru angesehen haben, ließen wir den Abend bei einem kühlen Cider mit Liveemusik in der Hostelbar ausklingen.

Am zweiten Tag machten wir den 11 km langen Base Walk um den Uluru. Geschlaucht und müde, entschieden uns deshalb wieder essen zu gehen. Dieses Mal ging es ins Mangata Bistro & Bar. Dieses Restaurant befindet sich beim Desert Gardens Hotel, ist aber für alle frei zugänglich.

Hier aßen wir beide ein Kürbisrisotto mit Süßkartoffeln und typischen Gewürzen aus dem Outback. Wir waren beide begeistert und auch wenn das Essen hier schon relativ teuer war, haben wir es uns einfach gut gehen lassen. Wären wir aber noch länger geblieben hätten wir uns sicher im Supermarkt Lebensmittel besorgt und gekocht. Für die Hostel Küche kann man sich gegen Pfand ein Küchenequitment ausleihen.

Am dritten Tag ging es dann auch schon wieder weiter an die Westküste. Vorher besuchten wir noch den Supermarkt und kauften eine Jause für den Flug: Reiscracker und Obst. Im Supermarkt gab es außerdem noch glutenfreies Brot, Nudeln, Reis und viel Gemüse. Also wer selber kocht oder keinen glutenfreien Proviant mit hat, wird hier sicher fündig.

Du magst vielleicht auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.