Ein Wochenende in Amsterdam

Rijksmuseum

Alle die mir bereits auf Facebook oder Instagram folgen, haben schon gesehen, dass ich das letzte Wochenende in Amsterdam verbracht habe. Amsterdam stand schon sehr lange auf unsere Reisewunschliste und ich bin wirklich froh, dass es nun endlich gepasst hat. Amsterdam war nicht umsonst ein Wunschziel und es war eine Reise die ich nicht missen möchte.

Am Donnerstag machten wir uns am Weg zum Flughafen. Verantwortungsbewusst wie ich bin, habe ich mir extra eine Jause gerichtet, da ich mit meiner Intoleranz nie weiß wann und wo ich das nächste Mal etwas bekomme. Erfahrungsgemäß gibt es weder am Flughafen noch im Flugzeug etwas für mich und so ist auch schon die Reise selbst mit Vorbereitungen verbunden.

Für den Aufenthalt in Amsterdam habe ich keine Vorräte mitgenommen. Ich habe im Voraus schon einige Blogs und Artikel gelesen und wusste, dass es dort kein Problem geben sollte, etwas ohne Gluten zu finden. Genau so war es dann auch. Die Stadt hat nicht nur einen kulturellen Charme sondern kann sich kulinarisch ebenfalls sehen lassen.

Kulinarische Aspekte für Allergiker

Egal in welches Lokal wir gingen, auf der Speisekarte stand immer, wenn es Unverträglichkeiten oder Allergien gibt, sollte man einfach nachfragen. Und so machte ich es auch. Teilweise gab es dann sogar eine eigenen glutenfreie Speisekarte für mich. In anderen Restaurants sagte mir einfach der Kellner was sie für mich zubereiten können. Es war für mich wirklich einfach etwas zu finden und jeder nahm ohne Kompromisse Rücksicht auf meine Bedürfnisse. Ich konnte den Aufenthalt also bedenkenlos genießen und musste nicht ständig darüber nachdenken, was ich als nächstes esse und wo ich etwas bekomme. Zu den einzelnen Lokalen und Restaurants folgen dann noch gesonderte Beiträge.

Ich wusste zwar, dass in Amsterdam Bier ein sehr beliebtes Getränk ist, aber das es auch sehr oft glutenfreies Bier – einfach ganz normal mit allen anderen Biersorten – auf der Karte steht, war neu für mich. Ebenso der Preis: glutenfreies Bier kostete gleich viel und war auch größenmäßig identisch mit den anderen Biersorten. Und wenn es kein Bier gab, gab es einen Cider, der zusätzlich eine gute Alternative darstellt. Ich trinke zwar zu Hause kaum Alkohol aber im Urlaub trinke ich schon gerne ein Bier oder einen Wein, deshalb war ich wirklich positiv überrascht.

Supermärkte

Ich hatte bereits im Internet gelesen, dass es in den Supermärkten „Albert Heijn“ und „Mark & Spencer“ glutenfreie Waren zu kaufen gibt. Deshalb gingen wir gleich am ersten Tag in den Supermarkt um uns umzuschauen und zu erkunden was der Niederländische Markt so hergibt.

Es gibt die bekannten Produkte von Dr. Schär aber auch noch weitere, für mich, neue Marken. Deshalb testete ich gleich die glutenfreien Pancakes und Waffeln. Die Waffeln bekam man außerdem auch auf Märkten. Von der Auswahl von Nudeln oder Brot war ich nicht so überzeugt. Es gibt viele Fertigmischung zum Selberbacken, aber fast keine anderen Marken zu Dr. Schär die Brot oder Gebäck anbieten. Es gibt aber einige Süßspeisen die für mich neu waren, deshalb testete ich einen Apfelkuchen. Er war geschmacklich sehr lecker, von gesund ist hier aber leider keine Rede mehr. Was ich ebenfalls super finde, ist das viele andere Speisen gut beschriftet waren. So war es für mich auch leicht sofort zu erkennen, ob ich etwas essen durfte oder nicht.

Kulturelle Aspekte der Stadt

Amsterdam hat in kultureller und geschichtlicher Hinsicht eine Menge zu bieten. Es gibt so viel zu entdecken, dass man seine Zeit gut planen sollte und viele Museen und Sehenswürdigkeiten bereits im voraus buchen sollte. Wir besuchten das Van Gogh Museum und tauchten tiefer in die Geschichte des Künstlers ein, der sich selbst ein Ohr abgeschnitten hatte und wir erlebten wie sich Anne Frank gefühlt haben muss, als sie sich 2 Jahre lang im Hinterhaus eines Lagerhauses versteckte. Ich würde das Anne Frank Haus jedem empfehlen der ihr Buch gelesen hat.

Die Heineken Experience, eine Schaubrauerei, die nicht nur zeigt wie das Bier gebraut wird, sondern auch noch andere unterhaltsame Dinge bietet, war ebenfalls auf unserer Must-Visit Liste. Wir verbrachten außerdem einen Nachmittag im Vondelpark und und genossen die geschäftige Atmosphäre am Albert-Cuip-Markt. Das Highlight am Sonntag war eine Bootstour, die uns die Stadt nochmal aus einer ganz anderen Perspektive zeigte.

Was natürlich auf keiner Amsterdam Reise fehlen darf, ist das Rot-Licht-Viertel mit der Oude Kerk. Wir machten hier eine Führung und erfuhren wirklich viel über die Geschichte der Kirche und über die leichtbekleideten Damen in den Schaufenstern. Die Führung kann ich jedem empfehlen, Theresa unser Tourguide, brachte uns mit viel Humor die Glanz- aber auch Schattenseiten dieses Viertels näher.

 

Ich habe mich in diese Stadt richtig verliebt und muss sagen, es war sicher nicht mein letzter Besuch dort!

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