Gelesen: Der Alchimist

Buchcover - Der Alchimist - Paulo Coelho

Das Buch „Der Alchimist“ von Paolo Coelho ist eines meiner Lieblingsbücher. Ich habe das Buch jetzt schon zum zweiten Mal gelesen und lerne immer wieder etwas neues aus dem Buch.

In diesem Buch geht es um die Geschichte eines Hirten: Santiago träumt davon einen Schatz bei den Pyramiden zu finden. Er geht zu einer Traumdeuterin, die im sagt, er soll seinen Traum folgen. Wie er dort hinkommen soll, kann sie ihm aber nicht sagen, aber als Bezahlung für ihre Tätigkeit bitten sie ihn um ein Zehntel des Schatzes. Außerdem begegnet er einem König der ihn ebenfalls dazu ermutigt seiner inneren Bestimmung zu folgen. Der König rät ihm den Zeichen zu folgen und gibt ihm zwei Steine, Urim und Thummim, diese beiden werden von da an zu seinen Wegbegleitern.

Der Hirte verkauft all seine Schafe und beginnt seine Reise. Auf dem Weg zu seiner Bestimmung erlebt er immer wieder Rückschläge, die ihn jedoch nicht von seiner Reise abhalten. Er wird von einem Betrüger um sein Vermögen gebracht und arbeitet von da an für einen Glashändler. Dieser bringt ihm das Wort „Marktub“ näher, was soviel bedeutet wie „es steht geschrieben“. Er begegnet in der Wüste dem Alchimisten und seiner großen Liebe Fatima. Der Alchimist lernt ihm wie er die Zeichen deuten soll und begleitet ihn auf seiner weiteren Reise.

Um seinem Traum zu verwirklichen muss er Fatima aber erstmal zurück lassen und Santiago und der Alchimist schließen sich einer Karawane an. Die stelle die mir im Buch besonders gefiel war als der Kameltreiber zum Jüngling sagt: „Während ich esse, tue ich nichts weiter als essen, wenn ich laufe, dann mache ich nichts außer laufen. Und wenn ich kämpfen muss, dann wird dieser Tag zum Sterben ebenso gut sein wie jeder andere. Denn ich lebe weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft. Ich habe nur die Gegenwart, und nur diese interessiert mich. Wenn du immer in der Gegenwart leben kannst, dann bist du ein glücklicher Mensch.“ Genau das sollten auch wir uns immer wieder ins Bewusstsein rufen, denn wir haben nicht mehr als die Gegenwart.

Ob Santiago sein Ziel erreicht und zu seiner Fatima zurück kehrt möchte ich jetzt nicht verraten. Also lest das Buch und bildet euch eurer eigenes Urteil über die Geschichte!

Resümee

Viele die sich nur über die Zukunft Gedanken machen, leben in ständiger Sorge über Dinge die sie nicht beeinflussen können. Genauso tragisch ist es nur in der Vergangenheit zu leben und sich selber mit Gedanken zu quälen, über Dinge die man hätte anders machen können. Das Buch regt einen dazu an wieder mehr im Moment zu leben und das wir auf die Zeichen des Universums hören sollten.

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