Fazit: ein Jahr nach meiner Fastenwoche

Esstisch

Vor einem genau einem Jahr entschied ich mich relativ spontan an einer Fastenwoche mit Yoga teilzunehmen. Ich habe schon viel übers Fasten gelesen und auch Yoga gehörte damals schon seit einiger Zeit zu einem fixen Bestandteil in meinem Leben. Inspiriert durch einen Vortrag über die verschiedenen Fastenmethoden, wie Basenfasten, intermittierendes Fasten und Heilfasten, und was Fasten im Körper macht, stand für mich der Entschluss fest, das unbedingt mal auszuprobieren. Heute möchte ich nochmal reflektieren was sich seitdem getan hat und wie sich meine Einstellung zu meinem Körper und zur Ernährung geändert hat.

Das Fasten

Ich entschied mich damals für eine Variante ganz ohne essen. Also die klassische Variante des Fastens. Es wird dabei auf feste Nahrung komplett verzichtet. Es werden lediglich Säfte und klare Suppen zu sich genommen. Außerdem ist es ganz wichtig sehr viel zu trinken. Vor allem an den Entgiftungstagen sollten 3 bis 4 Liter getrunken werden.

Ein wichtiger Bestandteil einer Fastenkur ist die Darmentleerung. Wir bekamen Glaubersalz, um den Dünndarm zu entleeren. Denn nur wenn der Dünndarm leer ist, verschwindet das Hungergefühl. Und genau so war es auch. In der ganzen Zeit hatte ich nie wirklich Hunger. Ich fühlte mich zwar einmal schwach, aber richtigen Hunger hatte ich nie.

Ein typischer Fastentag

8.00 Uhr Morgenaktivierung – ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft, mit Aktivierungsübungen
8.30 Uhr Frühstück – frisch entsaftete Gemüse- und Obstsäfte, wie Apfel-Birne-Zucchini, Apfel-Karotte-rote Trauben
10.00 Uhr Yoga oder eine kleine Wanderung
12.oo Uhr gemeinsames Teetrinken
12.30 Uhr Leber- oder Kartoffelwickel
13.00 bis 15.00 Uhr Nachmittagsruhe im Zimmer
15.00 Uhr Massage, Yoga oder Ausflüge
18.00 Uhr Abendessen – klare Gemüsesuppe mit frischen Kräutern
18.30 Uhr Vorträge, Saunaaufgüsse oder Filmabend

Loslassen und Entspannen

Wie ihr seht, hatten wir eigentlich immer viel vor und der Tag war relativ durchgeplant. Trotzdem hatten wir viel Zeit für uns selbst und konnten freie Nachmittage so nutzen wie wir es wollten. Auch bei Ausflügen war es nicht unbedingt Pflicht dabei zu sein, jeder hat in seinen Tempo, sein Programm durchgezogen.

Für mich war es nicht nur eine körperliche Reinigung sondern auch eine geistige Reinigung. Zu diesem Zeitpunkt war ich sehr unzufrieden mit meinem Leben und meinem Körper. Ich lernte in dieser Zeit sehr viel über mich selbst und hatte Zeit mich einmal nur auf meinen Körper zu konzentrieren.

Fazit ein Jahr danach

Ich würde jederzeit wieder eine Fastenkur machen und habe eine komplett andere Einstellung zum Essen bekommen. Ich weiß, mein Körper kann auch einige Tage ohne Essen auskommen und ich höre seitdem auch viel mehr auf meinen Körper. Außerdem war es gleichzeitig der Anstoss mich mit gesunder Ernährung auseinander zu setzen. Was mir noch aufgefallen ist, ist das ich vor der Fastenkur einige rohe Obst und Gemüse Sorten nicht vertragen habe – danach und auch noch heute ist das überhaupt kein Problem.

 

Yogaraum

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